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Historische Kleidung

Robe à la francaise (1760er)

Seidentaft, cremefarben

Die Robe à la francaise war die wohl beliebteste Kleidform des Rokoko, sie bestand aus dem Manteau, einem mantelartigen Oberkleid, dem dreieckigen Stecker, der den Schnürleib (Korsett) verdeckte und der Jupe, dem Rock; im Rücken fallen die eleganten Watteaufalten, zeitgenössisch Hinterfalten genannt, lose herab.

Die hier gezeigte Umsetzung ist mit verspielten Rüschen besetzt, wie sie um die Jahrhundertmitte in Mode kamen. Die Dekoration eines erhaltenen Kleides aus dem Musée Galliera in Paris war das direkte Vorbild. Als schmückende Accessoires dienen ein zierliches Sträußchen aus Seidenblumen am Dekoltée, der sogenannte Medici, ein gerüschtes Halsband und ein kleines Batisthäubchen auf der Frisur.

Die Unterkleidung besteht aus einer Chemise (Unterhemd) mit Batistengagents (Rüschen) an den Ärmeln, Pochen (zweigeteilter kleiner Reifrock) und dem Schnürleib.